Fichtelgebirgsfahrt

Eigentlich wäre es ja die zwanzigste Ausgabe unserer ADAC Fichtelgebirgsfahrt gewesen. Eigentlich. Denn wie so vielem machte Corona auch unserer Oldtimerfahrt einen zwei Jahre langen Strich durch die Rechnung. Aber in diesem Jahr durften wir (und die Teilnehmer) endlich wieder unserem Hobby frönen. Die Starterliste war bereits Wochen vor der Fahrt gut gefüllt und unser Sascha ließ sich breit schlagen und gab zustätzlich zu den vorgesehenen 75 Fahrzeugen zehn weiteren Startern sein OK. Neben Gästen aus der Region waren sogar Teilnehmer aus Delmenhorst, Berlin und München angereist, um die Ausfahrt unter die Räder zu nehmen. 

Am Veranstaltungstag herrschte optimales Oldtimer-Wetter, sonnig, aber nicht zu heiß. Unser Vorsitzender Michael Böhm schickte zusammen mit Sportleiter Sascha Beier pünktlich ab 13:00 Uhr die Teilnehmer im Minutenabstand auf die Strecke, nicht ohne vorher Fahrzeug und Fahrerin bzw. Fahrer dem anwesenden Publikum vorzustellen.

Die Strecke führte über Wunsiedel, Weißenstadt, Bischofsgrün, Gefrees und Stammbach zum Zwischenziel in Kupferberg. Beim dortigen Besucherbergwerk gab es für die Teilnehmer Kaffee und Kuchen und auch ein kurzer Besuch des Stollens wurde angeboten. Nach der Kaffeepause ging es via Trebgast und Harsdorf über herrliche Nebenstrecken weiter nach Lanzendorf und über Nemmersdorf, Weidenberg, Warmensteinach, Fichtelberg, Brand und Tröstau zurück zum Ziel in Bad Alexandersbad.

Entgegen anders lautender Behauptungen enthielt das Bordbuch keinen Fehler. Wer sich in Görschnitz verfahren hat, ist schlicht und ergreifend an der falschen Kreuzung abgebogen. Das hätte man anhand mehrerer Indizien merken müssen. Hätte...

Ab 18:00 Uhr erfolgte dann die Zieldurchfahrt der einzelnen Teilnehmer oberhalb der Schlossterrassen in Bad Alexandersbad. Auch hier wurden den zahlreichen Zuschauern nochmals die Fahrzeuge und deren Besatzungen vorgestellt.

Im Anschluss daran wurde beim Sommerfest der Vereine in Bad Alexandersbad noch ausgiebig "Benzin geredet". Ausnahmslos wurde die Streckenführung von allen Teilnehmern gelobt, war man doch zum Teil auf Strecken unterwegs, wo man sonst "niemals" hinkommt.

Von allen Seiten hieß es: "Wir kommen im nächsten Jahr wieder."

Druckversion | Sitemap
© MSC Wunsiedel